Wikileaks Problem USA

Erste Konflikte ließen nicht lange auf sich warten. So wurde zum Beispiel die deutsche Wikileaks.de Seite (Betreiber Thedor Reppe) gesperrt. Allerdings gab es unterschiedliche Versionen, warum die Sperre erfolgt ist. Offiziell hieß es später, die Domain sei bereits vom Betreiber gekündigt worden, wodurch es schlussendlich zu dieser Sperre kam. Auch die iranische Domain wurde 2009 gesperrt. Seitdem dort über einen Unfall in der Nuklearanlage im Iran berichtet wurde, blockierte sie der Staat. Insbesondere der US-Geheimdienst beschäftigte sich seit 2010 mit Wikileaks, Ziel der CIA war es, Wikileaks zu untermauern und letztendlich zu zerstören. Dabei sollten die führenden Personen verfolgt und offengelegt werden. Der Geheimdienst wollte insbesondere das Vertrauen der Zubringer in den Dienst schwächen.

Assange - Wikileaks [Bild: John Englart-Takver/Flickr.]

So gab es 2010 eine CIA Arbeitsgruppe mit dem Namen Wikileaks Task Force. Aber auch DDoS Attacken wurden regelmäßig durchgeführt. Kurze Zeit beschäftigten sich auch die Internetaktivisten der Gruppe Anonymus damit, und starteten ebenfalls DDoS Angriffe, auf Unternehmen, die sich gegen Wikileaks stellten.

Wikileaks.org Sperrung

Die Hauptdomain wurde 2010 durch Entziehung gesperrt. Der Webanbieter everydns erklärte dieses mit den regelmäßigen DDoS Angriffen, die generell die Stabilität der Server gefährden würden. Erst Ende Mai 2011 gab es wieder ein Wikileaks.org.

eBay weigerte sich ab 2010 über den PayPal Dienst das Konto von Wikileaks weiter anzubieten. Offiziell wurde dieser Schritt damit begründet, dass man keine illegalen Aktivitäten unterstützen wolle. Auch die PostFinance in der Schweiz sperrte das Konto 2010. Aber auch von den renommierten Medien gab es für Wikileaks Kritik. So kritisierte etwas die FAZ die mangelnde Kontrolle und die Allmacht von Assange. Auch viele andere Medien distanzierten sich von Wikileaks. Grund war nicht nur das Auftreten gefälschter Dokumente, sondern die bereits von der FAZ kritisierte fehlende Kontrolle.

Wikileaks Inhalte



Wikileaks [Bild: mark burban/Flickr.]

Wikileaks [Bild: donkeyhotkey/Flickr.]

Wikileaks [Bild: eddie/Flickr.]